Rheda-Wiedenbrücker

Energiegenossenschaft

Windenergie für Langenberg

Auf dieser Web-Seite beschreiben wir unser in der Planung befindliches Windrad für Langenberg.
Wir brauchen jetzt das Votum von möglichst vielen Befürwortern, die sich bei uns melden.
Ob Sie auch an einer Beteiligung interessiert sind, können Sie später noch entscheiden.

Beteiligungsangebot

Unterstützen Sie unsere Initiative, die Energiewende lokal voran zu bringen und ein Windrad in Langenberg zu bauen. Nur wenn möglichst viele Bürger aus Langenberg dieses Vorhaben unterstützen, können wir es auch umsetzten.

Nur die BürgerInnen Langenbergs und die AnliegerInnen des Windrads sowie BestandsgenossInnen können sich an diesem Windrad durch Genossenschaftsanteile beteiligen.
Mit Anlieger meinen wir Hausbesitzer, deren Grundstück ca. 2.000 m vom geplanten Windrad entfernt liegt. ( z.B. in Mastholte)

Die RheWie plant das Projekt – wie bei den bisherigen Windrädern – mit einer Rendite von 3%.(Für die Rheda-Wiedenbrücker Windräder konnten in den letzten beiden Jahren sogar 7% ausgeschüttet werden.)
Dabei werden die Anteile gleichmäßig verteilt.

Tragen Sie sich ein, wenn Sie den Bau des Windrads befürworten, über eine mögliche Beteiligung werden wir Sie dann später informieren.
(Standort: Feld bei der T-Kreuzung Schlingfeldweg / Holzheide)

Leistung / Eingespartes CO2

16 Mio. kWh reicht für mehr als 5.000 Haushalte oder entspricht jährlich einer Vermeidung von 7.000 t CO2.
Mit diesem Strom können 1000 E-Autos jährlich ca. 100.000 km klimaneutral zurücklegen.

Technische Daten

  • Turmhöhe 166 m
  • Rotordurchmesser 160 m
  • Leistung 4.600 kW
  • Anlagenkonzept getriebelos, variable Drehzahl, Einzelblattverstellung
  • Einschalt-Windgeschwindigkeit 2,5 m/s
  • Abschalt-Windgeschwindigkeit 22 m/s (80 km/h)
  • Max. Umdrehungen 2,3 – 9,4 U/min

Technische Daten

Turmhöhe

166 m
  •  

Rotordurchmesser

160 m
  •  

Leistung

4.600 kW
  •  

Anlagenkonzept

getriebelos, variable Drehzahl, Einzelblattverstellung
  •  

Einschalt-Windgeschwindigkeit

2,5 m/s
  •  

Abschalt-Windgeschwindigkeit

22 m/s (80 km/h)
  •  

Max. Umdrehunge

2,3 – 9,4 U/min
  •  

Flächenverbrauch

Das Windrad in Langenberg benötigt dauerhaft eine Fläche von ca. 5.000 qm (also 0,5 ha).

Das sind etwa 4 olympische Schwimmbecken oder 6,3 Handballfelder.

Eine moderne PV-Freiflächenanlage (7qm/kWp) benötigt bei einem Ertrag von 900kWh/kWp im Jahr ca. 125.000 qm (also 12,5 ha) für die gleiche Menge an Strom. Da wir in Deutschland Windstrom vor allem im Herbst und Winter erzeugen, Sonnenstrom im Frühjahr und Sommer, brauchen wir beides für eine erfolgreiche Energiewende.

Schall und
moderne Windräder

Moderne Windkraftanlagen

sind deutlich leiser als Anlagen, die noch vor 10 oder 15 Jahren gebaut wurden. Erreicht wird dies durch eine Steuerbarkeit der Flügelanströmung und eine Optimierung der Flügelform.

Lernen von der natur

Am äußeren Rand der Flügel, wo die Strömungsgeschwindigkeit am größten ist, werden mit kammartigen Strukturen die Flügel von Eulen nachgeahmt. Der entstehende Luftstrom um das Rotorblatt mit seinen großen Wirbeln wird durch die Zacken an der Blatthinterkante in kleinere Wirbel aufgelöst, dadurch reduziert sich das Blattgeräusch.

leiser als gedacht

So laut ist die E-161 in einer Entfernung von

  • 550 m: 41 dB (Vogelgezwitscher/übliche Geräusche in der Wohnung)
  • 1030 m (Misch- Wohngebiet): 35db (zwischen Flüstern und leiser Musik)

Moderne Windkraftanlagen

Aktuelle Schallprognosen sind sehr viel genauer als noch vor 5 Jahren, weil jetzt die Lautstärke in verschiedenen Frequenzbereichen unter Berücksichtigung der Empfindlichkeit des menschlichen Ohrs berücksichtigt wird (Interimsverfahren).

Windrichtung

Welchen Unterschied macht die Windrichtung?

Im Genehmigungsverfahren werden alle Schallberechnungen so ausgeführt, wie wenn der Wind von der Anlange zum Immissionspunkt weht.

Was genau ist Infraschall?

Lesen Sie hier mehr dazu

www.lfu.bayern.de

Schallentwicklung

ALLTAGSGRÄUSCHE IN UNSERER TÄGLICHEN UMGEBUNG

Besucher von Windparks sind häufig überrascht, wie leise die Anlagen tatsächlich sind.

Quelle: Windenergie im Visier, Deutscher Naturschutzring

Schattenwurf

Die Schattenwurfdauer darf nach Bundes-Immissionsschutzgesetz 30 Minuten täglich und 30 Stunden im Jahr nicht überschreiten. Beim Erreichen eines dieser Grenzwerte wird die Windenergieanlage sofort angehalten, weil sie mit entsprechenden Sensoren und einer Abschaltautomatik ausgestattet wird.

Im Gegensatz zum Schattenwurf spielt der sogenannte „Diskoeffekt“ – Lichtreflexe an den Rotorblättern – für dieses Windrad keine Rolle mehr, denn schon lange werden die Rotorflächen mit matten, nicht reflektierenden Farben gestrichen.

Signalbeleuchtung

Das Windrad in Langenberg wird von Anfang an mit einer sogenannten bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung ausgerüstet. Das bedeutet, dass das rote Licht nur leuchtet, wenn sich ein Flugzeug nähert, was vermutlich nur sehr selten der Fall sein wird.

Artenvielfalt

20 Jahre Forschung haben eindeutig gezeigt: Vögel kollidieren nur selten mit Windenergieanlagen. Auch eine langfristige Beeinträchtigung des Verhaltens der Vögel ist nicht zu beobachten. Die größte Gefahr für die Artenvielfalt geht vom Klimawandel aus. Zudem stellen andere menschliche Eingriffe in den Lebensraum der Vögel – wie Gebäude oder der Straßenverkehr – eine weitaus größere Gefahr dar.

Die E-160, die hier geplant wird, ist außerdem so groß, dass ein Vogel mehr als 80 m hoch fliegen müsste, um in den Gefahrenbereich zu kommen. Die allermeisten Vögel fliegen nie so hoch.

FAQ

Der Standort befindet sich auf einem Feld bei der T-Kreuzung Schlingfeldweg/Holzheide

Wir bieten allen Bürgern der Gemeinde Langenberg eine Beteiligung an.
Zusätzlich können sich auch alle Anwohner, die ca. 2000 m vom Windrad entfernt wohnen, wegen einer Beteiligung melden.
Dies gilt zum Beispiel für Grundstücke in Mastholte.

Bis zum Baubeginn vergehen je nach Verlauf des Genehmigungsverfahrens vermutlich noch 12 – 36 Monate…
Wir werden alle Interessenten laufend informieren.

Die Mindestbeteiligung ist ein Genossenschaftsanteil – das wären 100 €.
Die Höchstbeteiligung ist davon abhängig, wie viele Menschen sich beteiligen wollen.
Weitere Details – und damit auch die Entscheidung, wie hoch die Beteiligung ausfallen soll, ist erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig. Bis dahin werden wir weitere Informationen zur Verfügung stellen.

Die Glocke hat am Samstag den 19. Dezember 2020 einen ausführlichen Artikel zur Sitzung des Ausschuss Bauen und Planen, der sich mit dem Windrad beschäftigt hat, veröffentlicht.

20201219_Glocke_Langenberg_Ausschuss

Die Glocke hat am Samstag den 09. Januar 2021 auführlich über unseren Plan ein Windrad zu bauen berichtet.
Lesen Sie selbst:

20210109_DieGlocke_Langenberg_1

http://newsletter.bwe-seminare.de/a/s/25401434-1a763792b83b2ae5102ce65bd5dcba01/877831?video=true#606c019a3eb70

In diesem Podcast werden weitere fundierte wissenschaftliche Informationen über Infraschall und die darüber geführte Diskussionen / Mythen und potentielle Falschinformationen geliefert. U. a. wird auch auf eine Untersuchung des LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg verwiesen, hier der direkte Link:

https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/erneuerbare-energien/infraschall

 

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Kontakt

Rheda-Wiedenbrücker – Energiegenossenschaft e.G.

Ostring 33
33378 Rheda-Wiedenbrück

rhewie-eg.de
info@rhewie-eg.de
Tel 05242/ 57 88 802 (Anrufbeantworter)
Fax 05242/ 577 783

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Quellangaben

www.fachagentur-windenergie.de

www.agora-energiewende.de

www.wind-energie.de

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