Aktuelles

Hier entsteht eine Sammlung der letzten Newsletter

Unsere Windräder

Die Geschichte vom Aufbau unserer Windräder an der A2 und Informationen zum Ertrag.

aktuelle Projekte

Hier kommen noch Hinweise auf aktuelle Projekte hin.

Rhewie-Ziele

„Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“

Friedrich-Wilhelm Raiffeisen

Wir haben eine Energiegenossenschaft gegründet, um zu zeigen, dass Erneuerbare Energien der wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Weg der Energiewende sind – und in Bürgerhand demokratisch und gemeinschaftlich umgesetzt werden können.

Wir wollen mit unserer Energiegenossenschaft eine nachhaltige und klimafreundliche Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität über den Ausbau von erneuerbaren Energien realisiert.

Dazu werden wir nur Projekte in Rheda-Wiedenbrück, im Kreis Gütersloh und dessen Umgebung verfolgen. Wir wollen damit zur Entmonopolisierung der Energieerzeugung beitragen und bieten  Anlage- und Investitionsmöglichkeiten in lokale und regionale Energieprojekte.

UNSERE GESCHICHTE

Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Ein schönes Motto, das zu unserer Genossenschaft paßt. Klimawandel, Erderwärmung, Naturkatstrophen – man kann darüber lamentieren, dass die Politik vieles falsch entscheidet, oder man versucht einen eigenen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Hubert Leiwes hat sich für Letzteres entschieden. „Es ist die Verantwortung unserer Generation, etwas gegen den Klimawandel zu tun.“ Seine Idee: Windräder für Rheda-Wiedenbrück. In seiner Heimatstadt gab es bis dato noch kein einziges. „Ich setze mich für die Windenergie ein, weil man nur mit dieser Technologie richtig viel Strom produzieren kann. Das ist genau das, was wir für die Energiewende in Deutschland brauchen.“ 

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Vorstand

KAFFEERÖSTER 

Mein Name ist Hubert Leiwes , ich wurde 1965 in Wiedenbrück geboren.

Gemeinsam mit meiner Frau  betreibe ich die Leiwes Kaffeerösterei.

Mein Beruf bringt keine Verbindung zu dem Thema Energieerzeugung mit sich, umgetrieben hat es mich aber schon seit langem. So habe ich schon vor 15 Jahren meine erste von mittlerweile drei Photovoltaikanlagen gebaut. Besonders interessiert mich das Thema Windenergie. Diese Art der Stromerzeugung besticht durch so viele Vorteile: die Umwelt wird nicht mit Strahlung oder Luftverschmutzung belastet, es entsteht kein Müll, das Bauwerk lässt sich recht einfach wieder zurückbauen und es erzeugt richtig viel Strom

Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir für unsere Energiegenossenschaft so viele Mitglieder und Mitstreiter gefunden haben, die unseren Ziel teilen: zwei Windräder  – oder auch ein paar mehr – für Rheda-Wiedenbrück und die Umgebung.

SACHVERSTÄNDIGER UMWELTSCHUTZ

Meine Name ist Peter Rentrup, geboren 1959 in Münster, wohne ich seit 1989 in Rheda-Wiedenbrück.

Nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung habe ich mich beruflich umorientiert, um meinem Interesse am Umweltschutz zu folgen. So bin ich nach einem 5-jährigen Intermezzo bei der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe und einer 3-jährigen Tätigkeit als Umwelt- und Abfallberater der Stadt Rheda-Wiedenbrück seit 1992 als Sachverständiger für Umweltschutz beim TÜV NORD beschäftigt. In der vierten Legislaturperiode vertrete ich als Ratsmitglied die kommunalen Interessen der Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Der Natur- und Umweltschutz begleitet mich seit Kindesbeinen. Passiv und später aktiv bin ich seitdem diesem Thema verbunden. In dieser Zeit hat der Begriff Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewonnen. Für mich auch durch meine berufliche Tätigkeit. Dieser zentrale Wegweiser unseres Handels gilt vor allem auch dem Ressourcenschutz. Die Nutzung regenerativer Energien gelangt, auch durch das Pariser Klimaabkommen von 2015, immer mehr in den Focus unserer Bestrebungen, die CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren. Die Nutzung der Windenergie ist spielt hier eine herausragende Rolle, ist sie doch die tragende Säule der Energiewende.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, auch beim Blick in andere Kommunen in NRW oder in andere Bundesländer, dass die Idee 100 % erneuerbare Energie möglich ist.
Dabei möchte ich mithelfen – im Sinne von praktiziertem Umweltschutz und von Nachhaltigkeit.

Als einer der Vorstände der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft bin ich u. a. mitverantwortlich für den technischen Betrieb der beiden Windräder.

GESCHÄFTSFÜHRER EINES ENERGIEWIRTSCHAFTLICHEN INGENIEURBÜROS

Rainer Wennemar, geboren 1965 in Warendorf.

Ich bin dann in Herzebrock-Clarholz aufgewachsen, es hat mich dann jedoch schon bald nach Rheda-Wiedenbrück – zumindest ans Einstein-Gymnasium – gezogen. Nach einem Studium des Bauingenieurwesens an der RWTH Aachen habe ich mich selbständig gemacht. Heute bin ich geschäftsführender Gesellschafter des energiewirtschaftlichen Ingenieurbüros switch.on energy + engineering gmbh mit Sitz auf Schloß Möhler in Herzebrock-Clarholz. Die Beratung öffentlicher Auftraggeber sowie von Industrieunternehmen in Energiefragen gehört zu meinen täglichen Aufgaben.

Als ich eines schönen Tages die Zeitung aufschlug, las ich von der Idee der Gründung einer Bürger-Energie-Genossenschaft in Rheda-Wiedenbrück. Die Idee hatte mich spontan begeistert und nachdem ich an einem Treffen der Initiatoren teilgenommen hatte wurde ich wenig später zur Mitarbeit im zukünftigen Vorstand „verhaftet“.

Energiewende ist aus meiner Sicht keine ausschließlich staatliche Aufgabe. Vielmehr muss die Idee und Notwendigkeit der nachhaltigen und ressourcenschonenden Energieerzeugung und –nutzung auch lokal von den Bürgern gefördert und gelebt werden.

Was eignet sich da besser, als eine Bürger-Energie-Genossenschaft zu gründen und möglichst vielen Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen, sich persönlich einzubringen und gleichzeitig wirtschaftlich von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien und effizienter Energienutzung zu profitieren.

Ich hoffe, dass sich möglichst viele Bürger ebenfalls von der Idee begeistern lassen und aktiv an lokalen Projekten zur Energiewende mitwirken.

 

Aufsichtsrat

Bürgermeister der Stadt Rheda-Wiedenbrück

Vorsitzender des Auftsichtsrats

Unser Ziel für Rheda-Wiedenbrück ist, deutlich weniger Energie zu verbrauchen, Ressourcen effizienter zu nutzen und den Anteil regenerativer Energien zu erhöhen.

Gern unterstütze ich den Aufbau der Rheda-Wiedenbrücker Energiegenossenschaft e. G. durch meine Tätigkeit im Aufsichtsrat. Schließlich verfolgt Rheda-Wiedenbrück ehrgeizige Ziele zum Thema Energie und Klima, die auch in einem Klimaschutz-Konzept dokumentiert sind. Die Auszeichnung mit dem European Energy Award ist Ausdruck dieses Interesses und Ansporn zugleich. Wir wollen Rheda-Wiedenbrück mit einem nachhaltigen eigenen Beitrag zum Klimaschutz ausbauen.

Mein Name ist Hans-Hermann Heller-Jordan. Ich bin 1953 geboren. Beruflich war ich im Gesundheitsdienst tätig und habe viele Jahre eine OP-Abteilung geleitet.

Kommunale Umwelt- und Klimaschutzpolitik vertrete ich im Rat der Stadt.
In unserer Stadt haben sich 2013 viele Gleichgesinnte auf den Weg gemacht mitzuhelfen, die Energiewende vor Ort zu gestalten und umzusetzen. Die Gründung unserer Genossenschaft hieß damals und heißt heute noch: demokratisch und gemeinschaftlich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und einer gesicherten Zukunft für Rheda-Wiedenbrück zu leisten. Und jetzt: es drehen sich 2 Windräder. Das sind Leuchtturmprojekte. Weg vom Verbrennen fossiler Brennstoffe hin zu dem Ziel einer energieautarken Stadt. Dazu sage ich ja.

Mich persönlich hat immer der Gedanke fasziniert, dass wenige große Windkraftanlagen auf dem Stand der heutigen Technik ausreichen, um den Großteil privater Haushalte unserer Stadt mit Strom zu versorgen. Denn 80 Prozent der Emissionen werden in den Städten produziert. Klimaschutz- und energiepolitische Ziele sind deshalb ohne die Kommunen nicht zu erreichen. Im Sinne der Agenda-Strategie: Global denken – lokal handeln, werden wir weitere Projekte voranbringen und versuchen, viele Menschen hierfür zu gewinnen.

Dipl.-Ingenieurin Elektrotechnik,
in der IT tätig

Energie ist der Motor unseres Lebensstandards und Grundlage unserer Lebensqualität. Und Strom ist Energie. Ohne Strom ist vieles, was uns wichtig ist, nicht mehr möglich. Bewusst mit diesen Ressourcen umzugehen, sollte daher immer die erste Maßnahme sein. Darüber hinaus ist die umweltneutrale Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energien wie Wind, Wasser und Sonne der richtige Weg, um langfristig Lebensstandard und Umwelt in ein gesundes Verhältnis zu bringen. Wenn mit dieser Erzeugung auch noch eine lokale Wertschöpfung und eine profitable Beteiligung der Bürger Rheda-Wiedenbrücks möglich ist – umso besser.
Dafür will ich mich gern engagieren.

Elektromechaniker

Schrumpfende Eismassen, extreme Wetterereignisse, ansteigender Meeresspiegel und Millionen Menschen, denen ihre Lebensgrundlage entzogen wird – der Klimawandel bewegt mich und treibt mich an, für Umweltschutz einzustehen und aktiv etwas zu verändern.
Seit langer Zeit beschäftige ich mich mit den Themen Fairtrade-Produkte, umweltverträgliche Bekleidung, Recycling, artgerechte Nutztierhaltung, ökologische Geldanlagen sowie erneuerbare Energie.
Mit Blick auf die erneuerbaren Energien hat unsere RheWie eG in den letzten Jahren bereits großen Erfolg erzielt. An diesem möchte ich anknüpfen und an einer energetischen Selbstversorgung für Rheda-Wiedenbrück mitarbeiten.

Jurist, Schwerpunkt im Bereich Erneuerbare Energien

Andreas Lahme, geb. 1966 in Münster, aufgewachsen in Gronau (Westf.).
Nach Jura-Studium und Erstem Staatsexamen in Münster ging ich als Wiss. Mitarbeiter an die neu gegründete Jur. Fakultät der TU Dresden. In Sachsen absolvierte ich auch mein Referendariat und legte mein Zweites Staatsexamen ab. Von 1996 bis 2001 war ich am Dresdner Standort einer großen deutschen Anwaltskanzlei tätig. Dann zog es mich zurück nach Westfalen. Seither wohne ich mit meiner Familie in Rheda-Wiedenbrück. Zur gleichen Zeit wechselte ich in die Kanzlei Engemann & Partner, Rechtsanwälte und Notare, in Lippstadt. Grund war der sich seinerzeit dort bildende Schwerpunkt im Bereich Erneuerbare Energien, den ich gerne mit aufbauen wollte und in dem ich seither weit überwiegend tätig bin. Gemeinsam mit meinen Kollegen berate und vertrete ich dort hauptsächlich Planer, Projektierer und Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien aller Art, vorwiegend allerdings Windenergie- und Biogasanlagen.
Daneben engagiere ich mich in den einschlägigen Verbänden. So bin ich Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW (LEE), im Juristischen Beirat des Bundesverbands WindEnergie (BWE) sowie im Arbeitskreis Genehmigung des Fachverbandes Biogas.
Ich bin überzeugter Verfechter einer Energieversorgung, die zu 100% aus Erneuerbaren Energien besteht. Deutschland hat sich auf diesen Weg gemacht, der aber noch lang und steinig ist. Wichtig ist mir die Verbreitung der Erkenntnis, dass Energiewende mehr ist als der Ausstieg aus der Kernenergie. Dezentrale Energieversorgung bedeutet, den Strom dort zu erzeugen, wo er gebraucht wird. Dazu bieten Bürgerenergiegenossenschaften ein hervorragendes Mittel.”

Mitgliedschaft

392 Mitglieder gaben das Geld – jetzt bekommen sie Dividende​

Unsere Genossenschaft hat aktuell 391 Mitglieder, die insgesamt 14.036 Anteile im Wert von je 100 € erworben haben. Neue Mitglieder können wir erst aufnehmen, wenn neue Projekte realisiert werden, für die wir zusätzliches Eigenkapital benötigen.
In den Jahren 2013 bis 2017 wurde keine Dividende ausgeschüttet; im Jahr 2018 konnten wir 12 % ausschütten und in den Jahren 2019 und 2020 jeweils 7%.

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Kontakt

Rheda-Wiedenbrücker – Energiegenossenschaft e.G.

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33378 Rheda-Wiedenbrück

rhewie-eg.de
info@rhewie-eg.de
Tel 05242/ 57 88 802 (Anrufbeantworter)
Fax 05242/ 577 783

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Quellangaben

www.fachagentur-windenergie.de

www.agora-energiewende.de

www.wind-energie.de

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